„Campelle“ für das Hochschulgelände
Vorbereitungen für den Bau einer Kapelle auf dem Campus haben begonnen
Flensburg/bob
Zu einer Hochschule gehört eine Kirche, gehört ein Ort der Andacht. So sieht es Prof. Dr. Heiner Dunckel, Rektor der Universität Flensburg. Auch die anderen Mitglieder des neugegründeten Initiativkreises „Campelle“ (von Campus-Kapelle), die sich am Donnerstagabend mit diesem Thema befassten, sahen es so. Mehr noch, die Kapelle, die da auf dem Campus entstehen und von Studierenden der Fachhochschule und der Universität genutzt werden soll, hat zwar noch keine geometrische Form angenommen. Doch die Beteiligten - unter anderem Dr. Hans-Christian Knuth, Bischof der nordelbischen Kirche, Prof. Dr. Werner Schurawitzki, Rektor der Fachhochschule Flensburg und Eckehardt Doppke, der katholische Theologie an der Universität Flensburg lehrt und den katholischen Weihbischof Dr. Hans-Jochen Jaschke vertrat - haben sich auf einen zügigen Fahrplan verständigt. In den nächsten Tagen beginnt ein mit der Architektenkammer abgestimmter Wettbewerb; fünf Architekten werden beteiligt. Am 3. Mai wird dann ein achtköpfiges Gremium, bestehend aus vier Architekten, einer Studentin oder einem Studenten (das war dem Rektor der Universität wichtig) einem Vertreter der Hochschulen und dem Team Maike Borrmann, Pastorin der Evangelische Studierendengemeinde, ESG und Eckehardt Doppke die Vorschläge prüfen. Dieses kleinere Gremium wird dann eine Empfehlung abgeben, über die im größeren Rahmen der Initiativkreis entscheidet. Dieser Kreis kürt das Siegermodell.
Die Kapelle soll 100 bis 110 Quadratmeter groß werden, 60 Quadratmeter entfallen auf den Andachtsraum, der Rest verteilt sich auf Nebenräume. Die Kapelle soll Andachten dienen, aber auch für kulturelle Veranstaltungen bereit stehen. Das Geld zum Bau soll durch Spenden und Sponsoren aufgebracht werden. Beim Einwerben der Gelder werden sich Studenten des Faches Medienmanagement beteiligen.
