Geistliches Zentrum kann gebaut werden
Umwelt- und Planungsausschuss gibt Grünes Licht für den Bau der „Campelle“
Flensburg/pop
Aus der Kapelle für den Campus wurde die „Campelle“. Bisher existiert sie nur auf dem Papier und in den Köpfen derer, die sie sich ausgedacht haben und sich jetzt für sie einsetzen. Der Umwelt- und Planungsausschuss der Ratsversammlung gab jetzt Grünes Licht für den Bau der „Campelle“ und fasste ohne Gegenstimme den Satzungsbeschluss. Damit ist der Bebauungsplan „Hochschulgelände“ rechtskräftig geändert: Aus dem als Grünfläche festgeschriebenen Areal zwischen Mensa, Audimax und Kreisel an der Tomas-Fincke-Straße wird somit ein Sondergebiet Kapelle, auf dem außer einer Kapelle als geistlichem Zentrum und Ort der Begegnung nichts anderes gebaut werden darf. Ob und wann gebaut wird, ist eine andere Frage. Denn die „Campelle“ kostet Geld, und das soll nicht aus dem Steueraufkommen entnommen werden. Eine Vertreterin des Kirchenbauamtes sagte im Ausschuss, dass derzeit rund 80000 Euro an Spenden gesammelt worden seien – das ist nicht schlecht, aber es ist noch nicht genug.
